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Festkurs oder variabler Kurs: was beim Krypto-Tausch zählt

NoxSwap-Team

Bei einem Festkurs steht der Betrag, den Sie erhalten, schon vor dem Senden fest; bei einem variablen Kurs ergibt er sich erst bei der Ausführung aus dem dann gültigen Marktkurs. Wer einen bestimmten Betrag braucht, ist mit dem Festkurs auf der sicheren Seite, wer Schwankungen in beide Richtungen hinnimmt, kann mit dem variablen Kurs leben. Was beide Modelle im Detail bedeuten, wie sich der Unterschied in Zahlen auswirkt und was passiert, wenn Sie einen anderen Betrag oder zu spät senden, lesen Sie hier.

Der Festkurs: ein Versprechen mit Frist

Ein Festkurs-Angebot nennt Ihnen den genauen Betrag, der ankommt, und hält ihn für ein begrenztes Zeitfenster fest. Senden Sie den exakten Betrag innerhalb dieses Fensters, bekommen Sie genau das, was angezeigt wurde, ganz gleich, wie sich der Markt bis zur Ausführung bewegt.

Das Risiko der Kursbewegung trägt in dieser Zeit der Anbieter. Er sichert sich dafür mit einem etwas breiteren Spread ab, weshalb ein Festkurs auf den ersten Blick minimal schlechter wirken kann als ein variables Angebot im selben Moment. Dafür ist die Zahl auf dem Bildschirm keine Schätzung.

Wichtig ist, was genau garantiert wird: nicht ein Kurs im abstrakten Sinn, sondern der Endbetrag. Bei NoxSwap sind Tauschgebühr und Netzwerkgebühr für die Auszahlung darin bereits enthalten, die Zahl auf dem Bildschirm ist also die Zahl, die in Ihrer Wallet landet.

Der variable Kurs: der Markt entscheidet

Bei einem variablen Kurs, im Englischen Floating Rate, ist der angezeigte Betrag eine Prognose auf Basis des aktuellen Marktes. Ausgeführt wird zu dem Kurs, der gilt, wenn Ihre Einzahlung bestätigt ist und der Tausch tatsächlich stattfindet. Steigt der Coin, den Sie senden, gegenüber dem Ziel-Coin, bekommen Sie mehr; fällt er, weniger.

Manche Dienste zeigen bei variablen Kursen zusätzlich eine Toleranz oder eine Spanne an. Am Prinzip ändert das nichts: Den Endbetrag kennen Sie erst, wenn er in Ihrer Wallet steht.

Hinzu kommt, dass bei variablen Angeboten die Netzwerkgebühr für die Auszahlung oft erst bei der Ausführung abgezogen wird, und auch sie kann sich bis dahin ändern. Zwei Angebote zu vergleichen wird dadurch schwieriger, denn die eine Zahl ist fest, die andere eine Schätzung mit unbekannter Abweichung.

Ein Rechenbeispiel mit runden Zahlen

Ein rein illustratives Szenario: Sie tauschen 0,05 BTC in Ether, und das Angebot zeigt 1,50 ETH. Weil Bitcoin-Einzahlungen ein bis zwei Bestätigungen brauchen, vergehen bis zur Ausführung rund 35 Minuten. In dieser Zeit fällt Bitcoin gegenüber Ether um 2 Prozent.

Mit variablem Kurs kommen dann etwa 1,47 ETH an, rund 0,03 ETH weniger als angezeigt. Mit Festkurs erhalten Sie die zugesagten 1,50 ETH. Läuft der Markt andersherum und Bitcoin steigt um 2 Prozent, hätte der variable Kurs rund 1,53 ETH gebracht, der Festkurs bleibt bei 1,50 ETH. Der Festkurs nimmt Ihnen also das Risiko ab, aber auch die Chance auf einen zufälligen Mehrbetrag.

In ruhigen Märkten und auf schnellen Chains ist der Unterschied oft gering. Je länger die Bestätigungen dauern und je stärker ein Paar schwankt, desto größer kann er werden.

Wann welches Modell passt

Der Festkurs ist die naheliegende Wahl, wenn ein bestimmter Betrag ankommen muss: eine Rechnung, die in USDT beglichen wird, ein Zielbetrag für eine Einzahlung, eine Zahlung an eine andere Person. Auch bei langsamen Chains wie Bitcoin und bei größeren Beträgen schätzen viele die Planbarkeit.

Ein variabler Kurs kann für Leute in Ordnung sein, die ohnehin keinen exakten Zielbetrag brauchen und Abweichungen in beide Richtungen akzeptieren. Er setzt voraus, dass Sie mit einem Endbetrag leben können, der spürbar von der Anzeige abweicht. Eine Aussage über bestimmte Coins ist das nicht, nur die Frage, wie viel Unsicherheit Sie beim Tausch selbst in Kauf nehmen wollen.

Auch beim Vergleich mehrerer Anbieter ist der Festkurs praktischer. Zwei garantierte Beträge lassen sich direkt nebeneinanderstellen, ein garantierter und ein geschätzter nur mit einer Annahme darüber, wie sich der Markt in der nächsten halben Stunde bewegt.

Anderer Betrag oder Verspätung: was dann gilt

Der Festkurs hängt an zwei Bedingungen: dem exakten Betrag und dem Zeitfenster. Bei NoxSwap läuft vor dem Erstellen der Bestellung ein Countdown für das Angebot; danach muss die Einzahlung innerhalb des Zeitfensters eintreffen, das die Bestellseite anzeigt, typischerweise rund zehn Minuten.

Senden Sie mehr oder weniger als verlangt oder trifft die Einzahlung zu spät ein, gilt die Garantie nicht mehr. Der ausführende Partner rechnet dann zum aktuellen Marktkurs neu oder erstattet die Einzahlung an Ihre Rückerstattungsadresse, abzüglich der Netzwerkgebühr. Liegt der Betrag unter dem Minimum des Paares, kann der Swap nicht ausgeführt werden. Kommt rechtzeitig gar nichts an, läuft die Bestellung ab, und abgebucht wird nichts.

Ein konkretes Beispiel: Die Bestellung verlangt 0,05 BTC, angekommen sind 0,049 BTC, weil eine Börse ihre Gebühr abgezogen hat. Der garantierte Betrag gilt dann nicht mehr, und die tatsächliche Einzahlung wird zum aktuellen Kurs umgerechnet oder erstattet. Was gerade passiert, zeigt die Bestellseite jederzeit.

Typische Stolpersteine beim Festkurs

Der häufigste ist die Auszahlungsgebühr einer Börse. Wer 0,05 BTC eingibt und die Börse zieht ihre Gebühr davon ab, sendet faktisch weniger, als die Bestellung erwartet. Stellen Sie die Auszahlung so ein, dass exakt der geforderte Betrag ankommt.

Der zweite: eine zu knappe Netzwerkgebühr bei Bitcoin. Eine Transaktion mit Minimalgebühr kann bei vollem Mempool lange unbestätigt bleiben. Und der dritte: Die Bestellung wird erstellt, bevor die Börse die Auszahlung freigibt. Bereiten Sie die Auszahlung vor und erstellen Sie die Bestellung erst, wenn Sie direkt senden können.

Seltener, aber genauso ärgerlich: eine Wallet, die die Netzwerkgebühr vom Betrag abzieht, statt sie aufzuschlagen. Manche Wallets tun das bei der Option „Maximalbetrag senden“. Prüfen Sie in der Vorschau, welcher Betrag an die Einzahlungsadresse geht; es muss genau die Zahl aus der Bestellung sein.

Warum NoxSwap nur Festkurse anbietet

NoxSwap arbeitet ausschließlich mit Festkursen. Das Angebot zeigt eine Zahl, den Betrag, der bei Ihnen ankommt, mit Tauschgebühr und Netzwerkgebühr bereits eingerechnet. Ein Countdown zeigt, wie lange es gilt; läuft er ab, holen Sie sich einfach ein neues.

Die Idee dahinter ist schlicht: Sie sollen vor dem Senden wissen, was Sie bekommen, nicht erst danach. Auf der Bestellseite verfolgen Sie live, wie Ihr Swap von der Einzahlung bis zur Auszahlung läuft, mit Hashes und Explorer-Links für beide Seiten.

Für Sie bedeutet das auch weniger Rechnerei: keine Spannen deuten, keine Toleranzen abwägen. Passt Ihnen das Angebot, erstellen Sie die Bestellung; passt es nicht, holen Sie sich später ein neues.

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